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Ist mein Kind zu faul, um sprechen zu lernen?



Die meisten Kinder beginnen um den 1. Geburtstag, ihre ersten Wörter zu äußern. Im Laufe des nächsten Jahres kommen immer mehr dazu und mit etwa 18 Monaten knacken die meisten Kinder die magische 50-Wort-Grenze. Spätestens wenn Kleinkinder um den 2. Geburtstag noch gar nicht oder sehr wenig sprechen, bekommen Eltern diese Sprüche häufig zu hören:


"Dein Kind ist nur zu faul, um zu sprechen."

"Er könnte bestimmt, will nur nicht."

"Kein Wunder, dass deine Tochter nicht spricht. Du erfüllst ihr ja alle Wünsche sofort, wenn sie nur darauf zeigt!"


Doch was ist dran an den Sprüchen? Ist dein Kind wirklich zu faul um zu sprechen?


Kommunikation ist ein Grundbedürfnis

Sich mitzuteilen ist ein Grundbedürfnis. Alle Kinder wollen, dass ihre Bedürfnisse und Wünsche erfüllt werden – und das erreicht man am besten über Kommunikation. Der Aufwand ist geringer, den Eltern zu sagen, was man möchte, als darauf zu zeigen oder die Eltern an die Hand zu nehmen und dort hin zu bringen. Es ist also kein Kind zu faul zum Sprechen. Jedes Kind kommuniziert so gut es kann.


Doch woran liegt die Verzögerung im Sprechbeginn dann?

Es gibt viele mögliche Gründe, warum ein Kind später anfängt zu sprechen. Häufig liegt eine Hörminderung zugrunde. Das bleibt häufig unbemerkt, da Kinder sehr gut darin sind, den Kontext zu interpretieren.


Andere Kinder sind nicht nur sprachlich sondern in ihrer gesamten Entwicklung verzögert. Das kann mit einer zugrundeliegenden Störung oder einem Syndrom zusammenhängen – muss es aber nicht.


Und dann gibt es noch die relativ große Gruppe der sogenannten Late Talker. Das sind Kinder, die sich in allen Bereichen altersgemäß entwickeln, nur eben mit zwei Jahren ohne ersichtlichen Grund sehr wenig sprechen und noch keine Wörter kombinieren. Woran das liegt, ist noch nicht vollständig geklärt. Klar ist jedenfalls, dass die Eltern nicht daran schuld sind.


Eltern sind nicht schuld, können aber helfen

Aber Eltern von Late Talkern können nachgewiesenermaßen die Sprachentwicklung positiv beeinflussen! Und das bedeutet, dass du mit den richtigen Methoden deinem Kind helfen kannst, sprechen zu lernen und Sprachfrust zu vermeiden.


Genau für diesen Zweck habe ich das Pocketcoaching Late Talker erschaffen. Der Satz, den ich dazu immer wieder von Eltern höre: "Ich bin so froh, dass ich mich für das Pocketcoaching entschieden habe!"


Hier kannst du dabei sein:



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